LB zu: "Wiens teuerste Krankenanstalt" 18.10.2020

Einerseits eine schonungslose Untersuchung des Rechnungshofes, andererseits doch sehr verwunderlich, dass der Bericht über das "Sanatorium Hera, Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien" eine Woche nach der Wien-Wahl veröffentlicht wird. Wer an einen Zufall glaubt, glaubt soundso alles. Aber man darf getrost Wetten abschließen, dass, abgesehen von treuherzigen Beteuerungen, bzw. eher sturen Rechtfertigungen, nichts überbleiben wird. Die nächste Wien-Wahl ist ja erst in fünf Jahren. Der sonst so "auffällige" Stadtrat Hacker wird die Verantwortung indirekt auf seine unrühmliche Vorgängerin abwälzen, aber sonst die Sache aussitzen, falls er nicht ohnehin das Amt aus Koalitionsüberlegungen abgeben muss.